
Am Sonntag, den 23. März 2025, fand in Aschaffenburg-Schweinheim der traditionelle Josefator-Frühschoppen statt. Veranstaltet vom Arbeiter-Unterstützungsverein Schweinheim, stand die diesjährige Feier ganz im Zeichen des 160-jährigen Bestehens des Vereins.
Der Festtag begann mit einem feierlichen Umzug durch den Stadtteil Schweinheim. Vereinsvertreterinnen und -vertreter präsentierten stolz ihre Traditionsfahnen, musikalisch begleitet vom Musikverein Gailbach, der mit seiner Blasmusik für festliche Stimmung sorgte. Der Zug führte zur Kirche, wo eine Eucharistiefeier zu Ehren des heiligen Josef, Schutzpatron der Arbeiterinnen und Arbeiter, abgehalten wurde.
Im Anschluss setzte sich der Festumzug zur Turnhalle des TV Schweinheim fort. Dort eröffnete Manuel Michniok, Vorsitzender des Arbeiter-Unterstützungsvereins, den traditionellen Frühschoppen mit dem feierlichen Anstich des Fasses. Zahlreiche Gäste waren gekommen, um das Jubiläum gebührend zu feiern.
Besonders erfreulich war die Anwesenheit von Oberbürgermeister Jürgen Herzing, der in seinem Grußwort die Bedeutung des Arbeiter-Unterstützungsvereins für die Gemeinschaft würdigte. Auch Eric Leiderer, Vorsitzender des Vereinsrings Schweinheim, richtete einige Worte an die Gäste und betonte den hohen Stellenwert der Vereinsarbeit in Schweinheim.
Ein besonderes Highlight war die Ankündigung, dass der erzielte Gewinn des Tages dem TV Schweinheim für die Sanierung des Hallendachs zugutekommen wird. Diese Geste unterstreicht den solidarischen Gedanken, der den Arbeiter-Unterstützungsverein seit seiner Gründung prägt.
Über den Arbeiter-Unterstützungsverein Schweinheim:
Gegründet im Jahr 1865 während der Industrialisierung, entstand der Arbeiter-Unterstützungsverein Schweinheim aus dem Bedürfnis der Arbeiterinnen und Arbeiter heraus, sich gegenseitig bei Krankheit oder Todesfällen finanziell zu unterstützen. In Zeiten, in denen staatliche Sozialversicherungssysteme noch nicht existierten, bot der Verein eine wichtige Absicherung für seine Mitglieder. Heute fungiert der Verein als Solidaritätskasse und zahlt den Hinterbliebenen seiner Mitglieder ein Sterbegeld von bis zu 1.020 Euro, um einen Teil der anfallenden Kosten im Todesfall zu decken. Der Jahresbeitrag richtet sich nach dem Eintrittsalter; wer bis zum 30. Lebensjahr beitritt, zahlt lediglich 15 Euro pro Jahr. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website des Vereins: auv-schweinheim.de.
Der Arbeiter-Unterstützungsverein Schweinheim bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Unterstützerinnen und Unterstützern, die zum Gelingen des diesjährigen Josefator-Frühschoppens beigetragen haben.
Hier geht es zum Viedeo: ogy.de/dg48